frohlawi.de

Über uns

Wir sind eine Gruppe von Studierenden der Technischen Universität Berlin im Studiengang Ökologie und Umweltplanung im vierten Semester. Unser Studiengang vermittelt Kenntnisse über ökologische und planerische Grundlagen, mit denen wir Fähigkeiten und Kompetenzen erlernen, Ökosysteme zu analysieren und zu bewerten, sowie Maßnahmen zu einer nachhaltigen Entwicklung des ländlichen und urbanen Raums partizipativ aufzustellen. Im derzeitigen Wandel von Umwelt, Natur und Landschaft hat die Landwirtschaft einen großen Einfluss und stellt daher eine wichtige Stellschraube auf dem Weg nachhaltiger Entwicklung dar.

Im Rahmen unseres zweisemestrigen Vertiefungsprojektes „Die große Transformation“ gehen wir unter der Leitung von Prof. Martin Kaupenjohann (Fachgebiet Bodenkunde) der Frage nach, wie das Stolper Feld an der Frohnauer Grenze Berlins genutzt und wie eine Nutzungsänderung umgesetzt werden könnte. Die landwirtschaftliche Nutzung des Stolper Feldes ist bereits Gegenstand einiger Diskussionen (Siehe Das Stolper FeldàLink). Wir hoffen, mit der Idee der FrohLaWi mehrere Interessen abdecken zu können: Unser Projekt plant eine bio-vegane Solidarische Landwirtschaft, bei der gleichzeitig auf der Hälfte der Fläche Raum für Artenvielfalt geschaffen werden soll. Auf diese Idee brachte uns der Biologe Edward O. Wilson mit seinem renommierten Buch „Die Hälfte der Erde“. In seinem Buch vertritt Wilson die These, wir könnten die für unser Überleben notwendige Stabilität der Ökosysteme nur erreichen, in dem die halbe Erde der Natur, ohne jegliche menschliche Eingriffe, überlassen wird.

In unserem Biodiversitätskonzept werden wir auf Wilson Bezug nehmen, allerdings nicht dadurch, dass wir 50% der Fläche brachliegen lassen wollen. Wir halten es in Bezug auf das Stolper Feld für sinnvoll, naturschutzfachliche Pflegemaßnahmen zu entwickeln, die die Biodiversität der Flora und Fauna und einen gesunden Boden fördern und erhalten und dem Insekten- und Vogelsterben entgegenwirken.  Unsere Motivation ist groß durch die Umsetzung der FrohLaWi einen Beitrag zur Ernährungswende und Biodiversitätskrise zu leisten.